Adolf Fux

Aus Wikiwallis
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Geburts- und Todesjahr

1901-1974

Biografie

Adolf Fux wurde am 10. September 1901 in Grächen geboren. Nach dem Besuch der Landwirtschaftlichen Schule in Visp arbeitete er nach 1925 als Revierförster. Zwischenzeitlich fand er auch eine Anstellung als Kutscher und war bei der Schweizer Garde in Rom.

Im Jahre 1937 wurde Fux zum Sekretär des Forst- und Polizeidepartements in der Kantonsverwaltung in Sitten ernannt. Diesen Posten hatte er bis 1945 inne. Anschliessend an seine Arbeit in der Verwaltung schrieb Fux bis 1960 als Walliser Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).

Neben seiner journalistischen Tätigkeit verfolgte Fux zudem eine politische Karriere. In Zeiten des Faschismus und Nationalsozialismus vertrat er als Begründer der Visper Demokraten die Werte einer Demokratie. Während 16 Jahren sass er dann als Vertreter seiner Partei im Walliser Grossrat und war Gemeindepräsident von Visp. Nach einer politischen "Schlammschlacht" wurde er 1960 jedoch als Präsident abgewählt.

Unter seinem Namen und den Pseudonymen A. Reinecke / A. Reinke veröffentlichte Fux im Verlauf seines Lebens mehr als 30 Romane und Erzählungen.

Adolf Fux ist am 17. November 1974 in Visp verstorben.

Sein literarisches Schaffen wird heute von der Stiftung Adolf Fux erhalten, die für Neuauflagen seiner Werke verantwortlich ist.

Pseudonym

Preise

  • 1962: Kulturpreis des Rottenbunds
  • 1962 / 1946 / 1940: Preis der Schweizer Schillerstiftung
  • 1961 / 1952: Literaturpreis der Stadt Bern
  • 1954: Preis der Radiogenossenschaft Bern

In Zusammenarbeit mit

Mitglied

  • WPV Mitglied

Bibliografie

Eine Auswahl seiner Werke:

  • Alexander Burgener, König der Bergführer : ein Tatsachenroman, Visp : Rotten Verlag, 2010.
  • Kleine Familienchronik, Visp : Adolf Fux, 1962.
  • Lachendes Wallis : Land und Volk in heiterer Schau, Basel : F. Reinhardt, 1959.
  • Wilde Fluten : Erzählung aus dem Wallis, Basel : F. Reinhardt AG, 1954.
  • Im Ring der Berge : Roman, Bern : Francke, 1953.
  • Die Horlowiner Sippe : Erzählung aus dem Wallis, Basel : F. Reinhardt AG, 1952.
  • Scholle und Schicksal : Erzählungen, Bern : A. Francke A.G., 1942.
  • Unseres Herrgotts verschupfte Lehensleute : Ein Walliser Novellenbuch, Zürich : Schweizer Spiegel Verlag, 1937.
  • Gaudenz Platters Weisen : Novelle, Naters-Brig : Verlag Buchdruckerei Oberwallis, 1929.
  • Nennt mir das Land' : Gesammelte Erzählungen aus dem Wallis, 1928.


Quellen

  • Die Abstammung des Adolf Fux (1901-1974), in: Bulletin - Walliser Vereinigung für Familienforschung, Orsière : 2009, S.68-70.
  • Adolf Fux und die Jahre 1951 bis 1965, in: Walliser Bote vom 2. Oktober 2001, Nr.227, S.5.
  • Adolf Fux - Ein Mann mit Tiefe : Literarisch-musikalische Geburtstagsfeier für Adolf Fux, in: Walliser Bote vom 15. September 2001, Nr.213, S.9.
  • Persönlich soll die Fux-Feier werden - und offen für alle : Am 14. September geht in Visp die 100-Jahr-Feier für Adolf Fux über die Bühne, in: Walliser Bote vom 28. Juni 2001, Nr.147, S.9.
  • Adolf Fux - ein wichtiger Zeitzeuge des Oberwallis : In loser Folge veröffentlicht der "Walliser Bote" Artikel, die der Politiker und Schriftsteller Adolf Fux in den fünziger und sechziger Jahren für die NZZ geschrieben hatte, in: Walliser Bote vom 26. Juli 1996, Nr.172, S.7.
  • Adolf Fux, Präsident in Visp 1945-1960, in: Walliser Bote vom 20. November 1974, Nr.269, S.1.
  • Adolf Fux, in: Walliser Bote vom 19.November 1974, Nr.268, S.1.
  • Ehrende Wort für Adolf Fux : Der Schweizerisschen Politischen Korrespondenz entnehmen wir nachfolgende Ausführungen, in: Walliser Bote vom 20. November 1974, Nr.269, S.3.
  • Biner, Vallesia 1982, p. 301
  • Antoine Gattlen, Adolf Fux, in: Almanach du Valais, 1950, S.131-134.
  • Adolf Fux im Historischen Lexikon der Schweiz

Weiteres

Entdecken Sie die in der Mediathek Wallis verfügbaren Werke von Adolf Fux

Entdecken Sie die in der Mediathek Wallis verfügbaren Werke über Adolf Fux

Website


In anderen Sprachen